Die Damen II des TSV Lichtenwald erreichten bei den Deutsche Pokalmeisterschaften 2019 das ViertelfinaleBei den diesjährigen Deutschen Pokalmeisterschaften schaffte die zweite Mannschaft aus Lichtenwald in der Damen-B-Klasse den Sprung ins Viertelfinale, um dort dann dem späteren Vizemeister SG Findorf ( Bremen ) mit 2:4 zu unterliegen.

Bis jedoch dieses Viertelfinale erreicht war, wurden die Nerven aller Beteiligten sehr strapaziert. Durch Losentscheid fiel letztlich die Entscheidung für die Lichtenwalderinnen.
Doch der Reihe nach: Im ersten Gruppenspiel gegen die Mannschaft der TTVG Oederan-Falkenau ( Sachsen ) lag man schnell mit 0:2 zurück. Sowohl Sina Feirer als auch Lea Feirer unterlagen 0:3. Die Wende in diesem Spiel leitete Ulrike Haise ein — nach ihrem 3:0 lief es auf einmal rund. Nachdem das Doppel Sina / Lea Feirer für den Ausgleich sorgte, brachten ein knapper Fünfsatzerfolg von Lea Feirer und ein deutliches 3:0 von Sina Feirer den wichtigen ersten 4:2 Sieg.

Weiter ging es am Freitag gegen die Mannschaft des SC Westfalica Kinderhaus ( NRW ). Auch hier begann es wie am Tag zuvor. Nach Niederlagen von Yvonne Kreitmayr und Ulrike Haise lag man wiederum mit 0:2 zurück. Sina Feirer konnte dann auf 1:2 verkürzen, doch gelang es dieses Mal nicht das Doppel zu gewinnen und nach einer weiteren 0:3 Niederlage von Kreitmayr stand die so nicht erwartete 1:4 Niederlage zu Buche.

Das zweite Spiel des Tages gegen den TTC Steinalben ( Pfalz ) konnten die Spielerinnen um Coach Uwe Hamm mit 4:2 für sich entscheiden. Nach Lea Feirer´s 1:3 Auftaktniederlage, brachten Siege von Sina Feirer, Ulrike Haise und dem Doppel Sina / Lea Feirer eine beruhigende 3:1 Führung. Zwar musste danach auch Sina Feirer der gegnerischen Spitzenspielerin gratulieren, doch mit einem deutlichen 3:0 sorgte Lea Feirer für den Siegpunkt.

So war vor dem letzten Gruppenspiel am Samstag noch alles offen. Vom Gruppensieg bis zum Ausscheiden war noch alles möglich. Das Spiel gegen die SG Lahr ( Hessen ) begann mit einem 3:2 Sieg von Sina Feirer. Doch damit war es erst einmal mit der Lichtenwalder Herrlichkeit vorbei. Lea Feirer musste sich trotz guter Leistung mit 0:3 geschlagen geben. Nach einer eher nicht berauschenden Leistung war auch der sicher eingeplante Punkt von Ulrike Haise weg, und da danach auch das Doppel mit 9:11 im Entscheidungssatz verloren ging, lag man plötzlich 1:3 zurück. Sina Feirer bestätigte ihren starken Auftritt aus dem ersten Einzel mit einem weiteren 3:1. Die anschließende Niederlage von Ulrike Haise sorgte dann jedoch für das 2:4.

Als nunmehr Gruppendritten kam es zum Losentscheid um den Einzug ins Viertelfinale und hier hatte man einfach das nötige Glück. Auch der zugeloste Gegner aus Findorf war vom Papier nicht unschlagbar. Lea Feirer brachte das Team durch ein 3:0 auch in Führung. Urlike Haise stand gegen die indische Spitzenspielerin der Findorferinnen auf verlorenem Posten und auch Sina Feirer unterlag in drei knappen Sätzen. Das Doppel Sina / Lea Feirer brachte wieder Hoffnung ins Spiel, als sie mit einem Dreisatzsieg für den Ausgleich sorgten. Leider gelang es weder Lea Feirer noch Sina Feirer ihre Partien erfolgreich zu gestalten – beide verloren jeweils 1:3 – womit das Ausscheiden besiegelt war.

Leider mussten die Frauen aus Lichtenwald im Viertelfinale ohne Coach auflaufen, da Uwe Hamm kurzfristig erkrankte. Ob es mit Coach besser gelaufen wäre --- man wird es nie erfahren.
Alles in allem zeigten die Spielerinnen Lea Feirer, Sina Feirer, Ulrike Haise und Yvonne Kreitmayr eine gute Leistung, auch wenn es den ein oder anderen nicht so starken Auftritt gab. Als Nummer 12 der Setzliste schaffte man den Sprung ins Viertelfinale und dies ist als Erfolg zu sehen.

Zum Bericht auf der Homepage des TTVWH

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